Die Vielen NRW : Workshop Anti-Rassimus-Klausel

27. FEBRUAR: Für Künstler*innen, Aktivist*innen, Kulturarbeiter*innen und Assoziierte der Freien Szene

28. FEBRUAR: Für Vertreter*innen von Kunst- und Kulturinstitutionen

Die Vielen NRW

27.02.

Der Workshop richtet sich an alle Künstler*innen, politischen Aktivist*innen, kulturellen Bildner*innen und alle Professionellen, die sich der Kulturarbeit in NRW zugehörig fühlen und (beginnen) sich mit der Klausel (zu) befassen.

Kaum ein Thema hat die Theaterlandschaft letztes Jahr so beschäftigt wie die von der Regisseurin Julia Wissert und der Anwältin Sonja Laaser erarbeitete Anti-Rassismus-Klausel. In Oberhausen hat die Gruppe Technocandy öffentlich für sicherere Arbeitsbedingungen gekämpft – letztlich ohne Erfolg für die eigenen Verträge, aber sichtbar. Künstler*innen und Institutionen allerorts beschäftigen sich mit der Anti-Rassismus-Klausel.

Die AG Selbstkritik von Die Vielen NRW hat nun ein zweitägiges Arbeitstreffen zur Anti-Rassismus-Klausel organisiert. Es findet am 27. und 28. Februar 2020 im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr statt. Am 27. Februar laden wir von 10:45-18h Künstler*innen, Kulturarbeiter*innen, Aktivist*innen und Assoziierte der Freien Szene - auch dezidiert über den Theaterbetrieb hinaus - zur Beschäftigung mit der Klausel ein.

ZIELE

Die Anti-Rassismus-Klausel verfolgt das Ziel, im Rahmen eines Vertragsverhältnisses Beteiligte vor rassistischen Äußerungen und Übergriffen durch Mitarbeiter*innen der*des Auftraggeber*in zu schützen. Wie kann die Klausel Künstler*innen und Aktive in NRW stärken?

ABLAUF

10:45-11h Ankommen und Begrüßung

11-13h Input und Rückfragen zur Klausel mit Nora Auerbach (Kanzlei Laaser)

13h Gemeinsames Mittagessen

14 - 16h Was bedeutet das für uns?

1) Empowerment für Schwarze Teilnehmende und Teilnehmende of Color mit
Julia Wissert (Freie Theatermacherin und Initiatorin der Klausel) und Nora Auerbach

2) Verantwortung und Mitgestaltungsmöglichkeiten weißer Menschen im Kunst- und Kulturbetrieb mit Nenad Čupić (Trainer und Berater für Rassismuskritik und Diversitätsorientierte Organisationsentwick lung)

16 - 18h Einzelgespräche für Nachfragen mit Nora Auerbach

(Das Restaurant Ronja bietet nach Ende der Veranstaltung Raum zum weiteren Austausch.)

Der Tag beginnt mit einem informativen Teil: Nora Auerbach von der Kanzlei Laaser stellt die Klausel aus juristischer Perspektive vor und gibt Möglichkeit für spezifische Rückfragen. Nach einem gemeinsamen Mittagessen lädt die Künstlerin und Initiatorin der Klausel Julia Wissert, gemeinsam mit Nora Auerbach, Schwarze Kolleg*innen und Kolleg*innen of Color ein, im Erfahrungsaustausch (und unter Berücksichtigung juristischen Wissens) konkrete Strategien für die eigenen Arbeitssituationen zu entwickeln. Der Trainer und Berater für Rassismuskritik und Diversitätsorientierte Organisationsentwicklung, Nenad Čupić, bietet parallel dazu einen Raum für weiß positionierte Kolleg*innen an, die sich mit ihrer eigenen Positionierung und Verantwortung beschäftigen möchten: Wie kann ich als weiße Person das eigene Arbeitsfeld rassismuskritisch mitgestalten ? Der Tag schließt ab mit einer juristischen Sprechstunde für Einzelfallfragen.

ANMELDUNG

Um die Verpflegung und den Ablauf des Tages planen zu können, freuen sich die Organisator*innen über eine Anmeldung bis zum 23.02. bei Denise Oppenberg / nrw.erklaerung@dievielen.de. Die Teilnahme am gesamten Angebot des Tages ist KOSTENFREI.

INFORMATIONEN

Nähere Informationen zur Kanzlei Laaser und der Anti-Rassismus-Klausel:
https://www.antirassismusklaus...

https://www.kanzlei-laaser.com...

28.02.

Der Tag richtet sich an Vertreter*innen von Kunst- und Kulturinstitutionen, insbesondere die Intendant*innen, Verwaltungsleiter*innen und Geschäftsführer*innen, die die Erklärung der Vielen NRW unterzeichnet haben.

Kaum ein Thema hat die Theaterlandschaft letztes Jahr so beschäftigt wie die von der Regisseurin Julia Wissert und der Anwältin Sonja Laaser erarbeitete Anti-Rassismus-Klausel. In Oberhausen hat die Gruppe Technocandy öffentlich für sicherere Arbeitsbedingungen gekämpft – letztlich ohne Erfolg für die eigenen Verträge, aber sichtbar. Künstler*innen und Institutionen allerorts beschäftigen sich mit der Anti-Rassismus-Klausel.

Die AG Selbstkritik von Die Vielen NRW hat nun ein zweitägiges Arbeitstreffen zur Anti-Rassismus-Klausel organisiert. Es findet am 27. und 28. Februar 2020 im Ringlokschuppen in Mülheim an der Ruhr statt. Da es auch innerhalb der Vielen in NRW Unklarheit über die Anti-Rassismus-Klausel, ihre Intention und Umsetzungsmöglichkeiten gibt. Am 28. Februar sind Vertreter*innen von Kunst- und Kulturinstitutionen, insbesondere die Intendant*innen, Verwaltungsleiter*innen und Geschäftsführer*innen, die die Erklärung der Vielen NRW unterzeichnet haben, eingeladen.

ZIEL

Ziel des Workshops ist es Fehlinformationen und Unklarheiten aus dem Weg zu räumen, um eine gemeinsame Gesprächsgrundlage zu legen. Darüber hinaus soll gemeinsam überlegt werden, was die Institutionen zum Schutz ihrer, von Rassismus betroffenen Mitarbeitenden, tun können, auch wenn bisher keine Anti-Rassismus-Klausel in Verträgen verankert ist. Es wird Informationen zum Thema Selbstverpflichtung und die Möglichkeit geben individuellen Anpassungen der Klausel je nach Strukturen der Häuser zu betrachten.

MIT WEM

Den Workshop durchführen wird Sonja Laaser und der Agentin für Diversität des Theaters an der Parkaue in Berlin, Sonja Baltruschat. Als Hosts des Tages werden Ella Steinmann (Agentin für Diversitätsentwicklung, Theater Oberhausen) und Matthias Frense (Künstlerische Leitung, Ringlokschuppen) mit dabei sein.

ABLAUF

Der Workshop findet am Freitag, den 28. Februar 2020 von 11-17:00 Uhr in den Räumlichkeiten des Ringlokschuppen in Mühlheim an der Ruhr statt. Nach einem einführenden Referat über die Klausel und einer gemeinsamen Mittagspause, wird praktisch an Entwürfen einer Klausel im eigenen Kontext gearbeitet. Es gibt ein gemeinsames Mittagessen. Das Restaurant Ronja bietet nach Ende der Veranstaltung Raum zum weiteren Austausch.

ANMELDUNG

Um die Verpflegung und den Ablauf des Tages planen zu können, freuen sich die Organisator*innen über eine Anmeldung bis zum 23.02. bei Denise Oppenberg / nrw.erklaerung@dievielen.de

Mitgebracht werden sollten Überlegungen zu spezifischen Herausforderungen und Hindernissen im eigenen Haus. Diese können bereits im Vorhinein stichpunktartig an die Kanzlei Laaser gesendet werden, um eine passgenaue Vorbereitung zu ermöglichen: info@kanzlei-laaser.com

Die Teilnahme am gesamten Angebot des Tages ist KOSTENFREI.

INFORMATIONEN

Nähere Informationen zur Kanzlei Laaser und der Anti-Rassismus-Klausel: https://www.antirassismusklaus...

https://www.kanzlei-laaser.com...

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