Martin Ambara (Othni)

Martin Ambara hat in Yaoundé (Kamerun) das Theaterlabor OTHNI (Objet Théâtrale Non Identifié) aufgebaut. Seit vielen Jahren arbeitet er dort als Regisseur und Künstlerischer Leiter. Gemeinsam mit kainkollektiv hat er bereits zwei erfolgreiche Ringlokschuppen-Koproduktionen auf den Weg gebracht. Die letzte Arbeit, „Fin de Mission / Ohne Auftrag leben“, war ins Rahmenprogramm des Berliner Theatertreffens 2017 eingeladen und tourte in 2018 auf regionalen und internationalen Festivals. 2019 entstehen zwei direkte Zusammenarbeiten mit Martin Ambara, OTHNI und Ringlokschuppen Ruhr.

„Martin Ambara ist einer der authentischsten zeitgenössischen Theatermacher im Kamerun. Seine Arbeiten zu den Epen, Mythen und Dogmen transzendiert die oberflächlichen Identitäten von heute, indem er Räume schafft, wo alte, zeitgenössische und virtuelle Werte kollidieren“  Wakeu Fogaing, Schauspieler und langjähriger Weggefährte  

"Er wäre gern Philosoph geworden. Er hätte Landwirt werden können. Er hätte Friseur sein sollen. Aber er ist Regisseur. Sein Name steht für ein Theaterschaffen, in das er als Schauspieler, Regisseur, Dramatiker, Theaterpädagoge und Begründer des Theater-Rechercheprojekts Othni investiert. Er hätte sich mit bequemen, konformistischen und allgemein verständlichen Arbeiten abfinden können. Doch er will keine geebneten Wege, er will einen Stolperpfad, auf dem er sich neu erfinden kann."

nachtkritik.de | Ausführliches Porträt über Martin Ambara von Stéphanie Dongmo im Rahmen des Journalist*innenProjekts "Watch & Write" des Festivals Theaterformen

Produktionen

Spielzeit 2018 / 2019

Sawtche Baartman: Une Histoire. Une Vie (Gastspiele 18/19)

Spielzeit 2016 / 2017

Fin de Mission (Eigen - und Koproduktionen 16/17)

Spielzeit 2013 / 2014

Fin de Machine / Exit. Hamlet (Eigen- und Koproduktionen 13/14)