Bam – Karaoke für violette Nächte
Tacho Tinta
Bam 밤 ist die neue nomadische Karaoke-, Ritualhöhle und Trauerversammlung von TachoTinta für euch. Vier Performer*innen verwandeln Lieder in choreografische Rituale über Hoffnung, Scham, Dankbarkeit und migrationsbedingte Trauer. Zwischen zeitgenössischem Tanz, Gebärdenpoesie und ironischem Pop entsteht ein Ort, an denen Isolation unser Feind ist, ein Ort, an dem wir unsere Kehle befreien, tanzen, bis wir uns wiederfinden. Unchoke and dance. Hier hallt Trauer wider, bis sie sich in neue Kraft verwandelt.
Bam – Karaoke für violette Nächte, in denen Isolation unser Feind ist - ein Ort, an dem wir unsere Kehle befreien, tanzen, bis wir uns wiederfinden. Unchoke and dance. Hier hallt Trauer wider, bis sie sich in neue Kraft verwandelt. Denn dies wird eine lange violette Nacht.
Bam 밤 (Nacht auf Koreanisch) ist der Name unseres nomadischen Raums, eine temporäre Karaoke-, Ritualhöhle und Trauerversammlung in der Stadt. Er füllt sich mit choreografischen Widmungen, Trinksprüchen, Feiern und Tänzen, inspiriert von Momenten migrationsbedingter Trauer. Gemeinsam mit vier Performer*innen verleihen wir Hoffnung, Frustration, Scham, Dankbarkeit und Trauer Ausdruck. Ausgangspunkt sind unsere Beobachtungen zu den emotionalen und körperlichen Folgen, die Migration mit sich bringen kann.
Die Choreografie baut darauf auf, Lieder in Trauerrituale zu verwandeln. Als Inspiration dienen autofiktionale Geschichten sowie der Gedanke „Happy Bodies Can Resist“. TachoTinta verbindet zeitgenössischen Tanz mit einer großen Affinität zu ironischem Pop und Gebärdenpoesie. Die choreografische Sprache zeichnet sich durch eine präzise Körperartikulation und detaillierte Bewegungsabläufe aus, bleibt dabei jedoch stets offen für die humorvollen und performativen Möglichkeiten des Augenblicks.
„Bam 밤 – Karaoke für stille Nächte“ ist eine Produktion der TachoTinta GbR, koproduziert
vom Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr und der Theaterwerkstatt Pilkentafel Flensburg.
Sie wurde gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes
Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft,
Forschung und Kultur Schleswig-Holstein, das Kulturamt der Stadt Köln sowie das Kulturbüro
der Stadt Flensburg. Der Kulturquartier e.V. Köln ermöglicht Proben im Quartier am Hafen
und teilfinanziert DGS Dolmetschung, gefördert durch die Kämpgen Stiftung Köln.
Credits
Konzept und Künstlerische Leitung: Mijin Kim, Silvia Ehnis Perez Duarte
Co-creation und Performance: Mijin Kim, Silvia Ehnis Perez Duarte, Enis Turan
Komposition: tba
Dramaturgie: Robin Junicke
Creative Producer: Mark Christoph Klee
KL Assistenz: tba (im Gespräch Hrista Panayatova)
Technische Leitung: Aurel Bergkemper
Outside Eye in NRW: Alexis Gutierres
Chor in NRW: tba