Solidarität, Klasse und Bewusstsein

Schwerpunkt zum 1. Mai
01. - 09. Mai 2026

Freiheit und Individualität, die Befreiung des Einzelnen aus den Zwängen des Kollektiven, sind heute Teil des Versprechens moderner Gesellschaften. Die Kehrseite davon sind Konkurrenz, Anpassungsdruck, Vereinsamung und die schleichende Auflösung gemeinsamer Erfahrungen und Bezugspunkte. Was als Freiheit erscheint, geht oft einher mit Vereinzelung und dem Verlust eines geteilten Bewusstseins von Klasse und solidarischer Zugehörigkeit. 

Mit Blick auf den 1. Mai, den internationalen Kampftag der Arbeiter*innenklassse, beschäftigen wir uns in den Produktionen Working Class Daughters, Mülheim Absturz Ruhr und ENSEMBLE mit Solidarität, Klasse und Bewusstsein.  

Unter welchen Verhältnissen leben wir, und wie formen sie unsere Identität? Welche Formen von Solidarität lassen sich (wieder) neu denken, wenn wir nicht alleine bleiben, sondern das „Wir“ zusammen-denken? 

Eine abstrakte und bunte Illustration von Menschen unterschiedlicher Geschlechter und Hautfarben.
Einsam? GEMEINSAM! - Ein Solidaritätsworkshop
Workshop → Freitag 01. Mai 2026, 16.00 Uhr
Buchcover "Working Class Daughters" mit einem alten Foto aus einem Privathaushalt mit Holzmöbeln, auf dem ein Mädchen einen Handstand macht, während ein zweites die Beine hält und unterstützt.
Working Class Daughters
Karolina Dreit und Kristina Dreit
Performative Lesung → Freitag 01. Mai 2026, 18.00 Uhr
Mülheim Absturz Ruhr
thecodes - theatercompany dennis schwabenland Macht, Milliarden, Mindestsicherung
Theater / Performance → Freitag 01. Mai 2026, 20.00 Uhr / Samstag 02. Mai 2026, 20.00 Uhr
Foto von Hochäusern in der Mülheimer Innenstadt vor blauem Himmel
ENSEMBLE
Marlin de Haan
Performance / Theater / Tanz Premiere Freitag 08. Mai 2026, 20.00 Uhr / Samstag 09. Mai 2026, 20.00 Uhr

Ort Ringlokschuppen | Am Schloß Broich 38 | 45479 Mülheim an der Ruhr

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