Brief an meine Mutter
Édith Voges Nana Tchuinang
Brief an meine Mutter
Wie kann eine Frau ihren Platz in der Welt finden? Und was bedeutet es überhaupt, eine Frau zu sein?
In „Brief an meine Mutter“ verbindet Edith Nana persönliche Geschichten aus ihrer Familie mit Maya Angelous Brief an meine Tochter und Franz Kafkas Brief an den Vater. Zwischen Kamerun und Deutschland un düber deren Grenzen hinaus, zwischen afroamerikanische und deutschsprachiger Literatur, zwischen persönlichen Familiengeschichten und den Erfahrungen verschiedener Generationen entsteht eine Suche nach weiblicher Identität und Selbstbestimmung.
Die Performance erzählt von Kolonialismus und Sexismus, von gesellschaftlichen Zuschreibungen und persönlichen Erfahrungen – aber auch von dem Wissen, das Frauen einander weitergeben. Die Mutter wird dabei zur Adressatin eines Gesprächs über Generationen hinweg: als Beraterin, Erinnernde und Vermittlerin von Erfahrungen.
Ein persönlicher und politischer Brief über die Frage, wie Frauen in dieser Welt leben können – und wie sie sie verändern.
Credits
Von und mit: Edith Voges Nana Tchuinang
Live Musik: Georges Onguene
Lichtdesign, Video: Francky NGWA
Videos Deutschland: Nils Voges
Musik und Videos in Kamerun: François Alima
Dramaturgie: Balindile ka Ngcobo
Gefördert durch den Diversitätsfonds des Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.