Auf den Spuren des Rassismus

Anti-Rassismus Training

Workshop
Freitag 24. September 2021, 10.00 Uhr

In dem Workshop werden die Entstehung und die Wirkungsweisen von Rassismus erarbeitet. Die Teilnehmenden werden für Stereotype sensibilisiert und setzten sich mit Bildern und Sprache auseinander. Wichtig ist das Erkennen von strukturellem und persönlichem Rassismus, der Zusammenhang zwischen Rassismus und Kolonialismus und die Auseinandersetzung mit Privilegien.

In Gruppen- und Einzelarbeiten gehen wir der Frage nach: Wie kann ich wirkungsvoll etwas gegen Rassismus unternehmen? Hierbei geht es uns darum, die Teilnehmenden aufzubauen und zu aktivieren. Gesellschaftlich können wir auf Dauer nur etwas verändern, wenn viele Menschen anfangen, das Geflecht des Rassismus zu erkennen und zu durchbrechen.

Teamerinnen: Katrin Konrad & Karina Lange

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl, Anmeldung unter marina.spielmann@ringlokschuppen.de

Die Programmreihe "Das Problem heißt Rassismus!" wird vom Ringlokschuppen Ruhr & dem Bahnhof Langendreer Bochum & dem Literaturbüro Ruhr gemeinsam veranstaltet. Die Reihe setzt sich mit Rassismus in seinen verschiedenen, auch mit anderen Macht- und Gewaltverhältnissen verwobenen, Formen auseinander und zeigt Möglichkeiten des aktiven Handelns, des Widerstands und Empowerments auf.

im Rahmen von Solidarische Landschaften

Vom 23. – 26. September 2021 finden in Mülheim an der Ruhr eine Vielzahl von Veranstaltungen statt, die sich dem Thema der Diversität widmen. Neben den Spielzeiteröffnungen des Theaters an der Ruhr mit Nathan Death nach Feridun Zaimoglu in der Regie von Philip Preuss und dem HundertPro Festival Vol. III, einem postmigrantischen Nachwuchsfestivals am Ringlokschuppen Ruhr, ist Mülheim an der Ruhr außerdem Ausrichtungsort eines Encounters des PostHeimat-Netzwerks, einer Reihe unterschiedlicher Workshops zu den Themen Übersetzung, Anti-Rassismus und Critical Whiteness. Unter dem Titel „Solidarische Landschaften“ findet außerdem eine Reihe von Diskursveranstaltungen, Keynotes und Podiumsdiskussionen zum Thema „Diversität und Kuration“ statt, in der Theatermacher*innen und Kulturproduzent*innen Themen der Kunstfreiheit und Antirassistisches Kuratieren gemeinsam mit Expert*innen besprechen. Gleichzeitig sind des Weiteren Vorträge der Silent University Ruhr, ein Schauspieltraining mit Amal Omran, eine Theaterperformance vom Collective Ma’louba und eine Lesung von Mark Terkessidis aus der Programmreihe „Das Problem heißt Rassismus“ geplant.

Eintritt frei

Eine Koproduktion von

Gefördert durch