Die Leiden der jungen Wörter

vorschlag:hammer

Theater
Freitag 08. Mai 2015, 20.00 Uhr
Samstag 09. Mai 2015, 20.00 Uhr
Wilhelm, was ist unserem Herzen die Welt ohne Liebe! Was eine Zauberlaterne ist ohne Licht! Kaum bringst du das Lämpchen hinein, so scheinen dir die buntesten Bilder an deine weiße Wand! Und wenn's nichts wäre als das, als vorübergehende Phantome, so macht's doch immer unser Glück, wenn wir wie frische Jungen davor stehen und uns über die Wundererscheinungen entzücken.

In Goethes Briefroman Die Leiden des jungen Werther erzählt der Protagonist ausschließlich von sich und seinem Erleben. In dem berühmtesten Werk des Sturm und Drang eröffnet die Intimität des Briefs die maximale Subjektivität und Selbstbezogenheit.

Wie aber drücken sich Subjektivität und Emotionalität heute aus? Wie lässt sich über Gefühle sprechen und was ist der Unterschied zu einer unmittelbaren Gefühlsäußerung? In welchen dem Theater möglichen Sprachen kann wie über Gefühle und Leidenschaften verhandelt werden? Zwischen R’n’B, Lichtspiel und performativem Sprechen sezieren vorschlag:hammer Goethes Roman - auf der Suche nach "Fragmenten einer Sprache der Liebe".


Pressestimmen

Das alles sind ebenso einfache wie, überzeugende Mittel, dieses berühmte Buch zu präsentieren. Ganz klein, unprätentiös und gerade deshalb im besten Sinne ergreifend. Ja. Esther Slevogt, nachtkritik.de
begeisterte durch Feinfühligkeit, Witz und eine herausragende schauspielerische Leistung. Silvana Mammone, literaturundfeuileton

Besetzung

Von und mit Kristofer Gudmundsson, Frieder Hepting, Gesine Hohmann, Stephan Stock

Lichtcoaching Andreas Greiner, Raul Walch
Produktionsleitung Juliane Hahn

Ort Ringlokschuppen | Am Schloß Broich 38 | 45479 Mülheim an der Ruhr

Eine Koproduktion von

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