Argumentationstraining gegen Stammtischparolen

mit Katrin Konrad und Karina Lange

Workshop
Samstag 13. November 2021, 10.00 Uhr

Info: in der VHS Mülheim

„Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg!“ Solche Sprüche machen erst mal sprachlos. Das Argumentationstraining gegen rechte Parolen vermittelt, wie in solchen Situationen gehandelt werden kann. Der Schwerpunkt liegt darin, einen eigenen Standpunkt zu entwickeln und diesen selbstbewusst zu vertreten. Die Teilnehmenden erfahren etwas über Vorurteile und Diskriminierungsmechanismen, analysieren Kommunikationsverhalten und setzen sich mit Beweggründen und Motiven auseinander, die hinter einem diskriminierenden Spruch stecken können. Im Training wird größtenteils ganz praktisch geübt, wie man gegen diskriminierende Sprüche argumentieren kann.

Begrenzte Teilnehmer*innenzahl. Anmeldung unter marina.spielmann@ringlokschuppen.de

Referentinnen

Katrin Konrad ist seit ca. 12 Jahren in der politischen Bildung tätig. Sie arbeitet im Bildungskollektiv F3 (www.f3kollektiv.net) und gibt Workshops zu verschiedenen Themen (u.a. Rassismuskritik, machtkritische Perspektiven auf Digitalisierung, Medienkompetenz, machtkrtitisches globales Lernen) für verschiedene Zielgruppen (Schüler*innen, junge Erwachsene). Darüber hinaus bildet sie Multiplikator*innen fort und entwickelt selbst Methoden für machtkritische politische Bildungsarbeit.

Karina Lange arbeitet seit ca. 15 Jahren als Bildungsreferentin und Bezavta-Trainerin im Bereich der politischen Bildung. Sie gibt ebenfalls Seminare und Workshops zu vielfältigen globalen Themen (u.a. Rassismuskritik, Demokratiebildung, Kapitalismuskritik) und entwickelte ebenfalls schon selbst Methoden für die politische Bildungsarbeit. Neben ihrer Arbeit als Bildungsreferentin ist Karina als Feuerkünstlerin aktiv.

Karina und Katrin kennen sich schon seit ca. 10 Jahren und arbeiten seitdem regelmäßig in verschiedenen Bildungsprojekten und -kontexten zusammen.

Die Programmreihe "Das Problem heißt Rassismus!" wird vom Ringlokschuppen Ruhr & dem Bahnhof Langendreer Bochum & dem Literaturbüro Ruhr gemeinsam veranstaltet. Die Reihe setzt sich mit Rassismus in seinen verschiedenen, auch mit anderen Macht- und Gewaltverhältnissen verwobenen, Formen auseinander und zeigt Möglichkeiten des aktiven Handelns, des Widerstands und Empowerments auf.

Eintritt frei

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